Zuerst hat es den Anschein, als sei unser Geist fest an unseren Körper gebunden. Einerseits stimmt das, andererseits haben wir die Möglichkeit uns auf verschiedene Reisen mit dem Geiste und dem Energiekörper zu begeben.
Die Orte wo man hinreist, nennt man Astral-Welt. Es ist eine Welt, die teilweise der materiellen Welt ähnelt, jedoch gibt es dort noch erheblich mehr Möglichkeiten zum Lernen und zum Handeln.
Nun gibt es eine ganze Reihe von Astralebenen, die man auch als verschiedene Welten bezeichnen kann.
Meistens macht man eine Astralreise nicht einfach nur so, sondern hat ein besonderes Ziel, wie etwa Heilung, spirituelles Lernen oder magisches Arbeiten.
So ist es also zu allererst mal wichtig sich zu informieren, welcher Ort nützlich ist und wie man den Zugang dorthin bekommt.
Wenn man einmal dort ist gibt es nur einige wenige Punkte die man beachten sollte, wie Respekt und Dankbarkeit. Das heißt, wenn einem der Zugang in einen bestimmten Bereich verwehrt wird, ist es das Beste sich daran zu halten und gegebenenfalls später, wenn man sich entwickelt hat, noch einmal wieder zu kommen.
Oft trifft man bei Astralreisen einige Wesen, die Hilfe anbieten. Man kann auch schon vor Beginn der Reise ein Lichtwesen um Schutz, Hilfe und Führung bitten. Es gibt hier viele Möglichkeiten.
Wenn man nicht nur auf Entdeckungsreise ist, sondern ein Ziel verfolgt, bekommt man spirituelle Heilung und konkrete Tipps, wie man einigen Aufgaben des Alltags entgegentreten kann.
Astralreisen sind damit eine Art "Multidimensionales Channeling".
Besonders intensiv und spannend sind die Rainbow Reiki und White Feather Astralreisen. Dort kann man mit Hilfe des zuständigen Lichtwesens Dinge erleben, die man sich sonst schwer vorstellen kann. Das Wichtigste dabei ist, dass man nicht nur in die Astralwelt kommt, sondern dass man auch sicher wieder ins Hier und Jetzt zurückkommt, was mit den oben genannten Methoden sehr sicher ist.
Dabei hatte ich ein bestimmtes Ziel. Ich wollte die Göttin der Schlangen fragen, wie ich als Reiki Meisterin so Erfolg haben kann, dass es sowohl meine Entwicklung als auch die meiner Schüler fördert. Ich hatte gerade meine Ausbildung zur Meisterin für Rainbow Reiki und Usui Reiki beendet und es kamen bezüglich des Unterrichtens einige Ängste hoch.
Anfangs sah ich nur einen weißen Nebel. Dann wurde langsam die Landschaft klar. Die Sonne schwebte über dem Horizont und überall sah ich angenehme Farben.
Ich habe die Göttin begrüßt und sie gebeten, mir bei meinem Vorhaben zu helfen. Sie nahm mich herzlich auf und sagte zu mir:
"Du wirst die Antwort bekommen, die du suchst. Meine Welt ist für dich offen. Doch nun wäre es besser, wenn du in meiner Schlangen-Form durch meine Welt reist." Und dann fragte sie welche Farbe ich haben möchte und so antwortete ich unwillkürlich: "Orange". Diese Situation war für mich sehr lustig.
Dann kam die nächste Frage: "Wie lang?" Und sie zeigte mir verschiedene Längen. Kaum sagte ich "mittel lang", wurde ich in die orangefarbige mittel lange Schlange verwandelt.
"Jetzt kannst du die Reise beginnen. Viel Spaß!"
Ich merkte bald, dass ich auf einem hohen Felsen lag und nicht mehr nach vorne gehen konnte. "Geh nach unten!", hörte ich die Stimme der Schlangengöttin. "Nein, hier habe ich eine gute Aussicht. Ich möchte hier oben bleiben."
"Wenn du runtergehst, dann kannst du noch spannendere Dinge erleben."
"Na gut." Im selben Moment als ich antwortete, war ich schon unten am Fuß des Felsens. Da fühlte ich mich nicht wohl, weil ich gerne oben bleiben wollte. Da unten war es feucht und dunkel. So erkundete ich mit der Gestalt der Schlange die Landschaft . Es gab einen langen Fluss in einer tiefen Schlucht. Auf dem Weg durch die Schlucht entdeckte ich eine Treppe, die nach oben führte und ich wollte dort hochklettern. Aber nach mühseligen Versuchen hörte ich auf. So ging ich immer weiter durch die Schlucht.
Irgendwann, ganz unerwartet öffnete sich plötzlich die Schlucht in eine schöne Landschaft mit grüner Wiese, als käme ich aus einem Schlauch heraus.
Ich freute mich darüber endlich etwas Neues zu sehen. Dort war es sehr warm und es gab viele Pflanzen mit Blüten, wie in einem Paradies.
Doch bald langweilte ich mich. Es war zu direkt in der Sonne und machte allein irgendwie keinen Spaß. Und ich begann wieder etwas Neues zu entdecken. Ich kehrte eine Weile den Weg zurück und ging dann in eine andere Richtung. Dort tauchte ich in eine andere Welt ein.
Es war eine Schneelandschaft. Kurz nachdem ich dort ankam, wurde ich eingefroren. Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Da hörte ich mehrere Leute oder irgendwelche Wesen, die zu mir kamen und mich aufhoben und irgendwohin trugen.
Ich wurde hoch in einen Turm getragen und lag auf einen Bett. Das erinnerte mich an eine Szene aus einem Märchen und ich dachte: "Jetzt muss ein Prinz kommen und mich retten." Statt eines hübschen Prinzen kam durch das Fenster eine rote Riesenschlange. Sie öffnete ihren Mund und schluckte mich.
"Bin ich tot?", fragte ich mich. Doch plötzlich spuckte die Riesenschlange mich aus und ich war wieder auf dem Bett und zwar in menschlicher Gestalt. Die Riesenschlange war die Götin. Sie hatte mich wieder in meine menschliche Form verwandelt.
Ich bedankte mich bei ihr und ging die Treppe des Turms hinunter. Unten angekommen sah ich viele weiße Tiere, die immerzu um den Turm herumliefen. Und es wurden immer mehr.
Dann entdeckte ich, dass es Schafe waren. Ich überlegte, warum hier wohl so viele Schafe sind. Ich kam zu dem Schluss, dass hier nicht der richtige Ort für sie ist. Es ist hier zu kalt und es gibt keine Nahrung.
Plötzlich kam das Bild des Paradieses in mir hoch, wo ich kurz davor war. Dort wäre für sie bestimmt ein passender Ort. Ein warmes Land mit viel Sonne und grünen Wiesen.
Ich fragte die Schafe, ob sie mit mir kommen wollten. Einige freuten sich und wollten mitkommen. Ich ging voran und einge Schafe kamen hinter mir her, jedoch nicht alle. "Hmm, es ist eigentlich für sie besser, wenn sie mitkommen würden, aber wenn sie dort bleiben wollen, ist es ihre Entscheidung"
In Windeseile ging ich mit den Schafen die mit mir gingen durch die Schlucht. Es ging alles viel schneller wie als zu der Zeit, als ich alleine als Schlange dort gewesen war. Schon bald waren die Schafe und ich in der paradiesischen Landschaft angekommen. Das machte die Schafe sehr glücklich. Ich war ebenfalls sehr glücklich darüber, dass ich etwas für sie tun konnte und es auch geschafft hatte.
Plötzlich tauchte in meinem Geist das Wort "Erfahrung" auf. Sofort war mir klar, dass es das ist, was ich gesucht hatte.
Ich hatte während der Meisterausbildung so viele Erfahrungen gemacht, die meine Gesundheit, mein Wohlbefinden und mein persönliches Wachstum gefördert hatten. Diesen Weg, den ich vier Jahre zuvor begonnen hatte, gab mir reichlich Erfahrung, anderen Menschen ihren Weg zum Glück zu zeigen.
Ich brauche keine Angst zu haben. Ich tue nur das, was ich gelernt und so lange selbst praktiziert habe.
Durch die Erfahrung weiß ich, wie nützlich dieser Weg für die Menschen ist, die irritiert sind und nicht wissen wohin sie gehen sollen, um ihr wahres Glück zu finden.
Das war die Antwort auf meine Frage! Ich weiß nun, wie ich den Weg der Reikimeisterin zum höchsten Besten aller gehen kann.
Mir kamen vor Freude einige Tränen und ich bin der Schlangengöttin sehr dankbar, dass ich in ihrer Welt diese Erkenntnis und Heilung erfahren durfte.