- Rainbow Reiki Meisterin und Lehrerin
- Usui Reiki Meisterin und Lehrerin
- Drei-Strahlen-Meditation Lehrerin
- Schamanische Geistheilerin
- Autorin des Bestsellers "Sieben geheime Reiki-Techniken" und "Schamanisches Heiltrommeln"
- 1997-1998 Aufenthalt in Japan: Meditation und innere Kampfkünste, Bekanntschaft mit der japanischen Heilmethode Reiki
- Deutschland: 2006 Rainbow Reiki/Usui Reiki Meister/Lehrer Ausbildung
- Seit 2006 Magic Dance und Magic Power Drums Ausbildung
- 2007 AMH Instructor(Advanced Metaphysical Healing-Spirituelle Wirbelsäulenbegradigung mit Rückführungen)
- 2008 Master Instructor für Saydiyay Tantra-Massage
- 2008 Drei-Strahlen-Meditation-Ausbildung bis zur DSM 4 Stufe
- Weitere Fortbildungen: Orientalischer Bauchtanz, moderner Jazz-Tanz, kubanische Salsa, Klangschalen-Massage, Balinesischer Schamanismus, Yoga, Tai Chi, Taekwondo
- Auftritte: Seit 2008 Schamanisches Heiltrommeln, Klang- und Gesang-Konzerte in der Heidelberger Theatergruppe „Nachtgestalt“, 2007 Schamanisches Trommeln und Tanz in Saarbrücken „Grenzenlos Messe“ mit Walter Lübeck
Mein Lebensweg ist der Weg der Göttin.
Ich bin im Jahr 1973 am 2.7. nach dem Mondkalender in Südkorea in einem kleinen Dorf namens Nonsan geboren, das besonders bekannt für seine Erdbeeren und den schönen Sonnenuntergang ist. Hinter dem Haus, wo ich aufgewachsen bin, war ein großer Bambuswald. Bambus hat etwas mit Aufrichtigkeit zu tun. Diese Bedeutung ist in den Schriftzeichen meines Namens enthalten. Das Rauschen der Blätter hat damals mein Herz belebt. Ich konnte stundenlang das Knistern des Windes anhören und das Hin- und Herschwingen war für mich besonders aufregend. Vielleicht war der Bambus mein erster Lehrer für den Rhythmus der Natur. Bambus gehört, auch wenn er so groß ist, zu den Gräsern. Bambus wächst sehr schnell. Vom Wind wird er gebogen und dann schnellt er wieder empor zum Licht. Er wächst am liebsten in Gruppen und bildet unter der Erde ein verflochtenes Wurzelwerk, weshalb ein Bambuswald sogar bei Erdbeben schützt. Mein Dorf lag zwischen Reisfeldern, Bächen und Bergen. Der Kae-Ryong-Berg ist ein bekannter Berg in meiner Heimat. Seine Form ist wie ein Drache, der zum Himmel aufsteigt. Jeder Berg in Korea ist mit dem Mutterberg Baek-Dou verbunden. Dort ist auch der Geburtsort der Erdkraft. Vom Tiefsten der Erde kommt Lebensenergie durch diesen Berg in Höhe von 2744 m und verbreitet sich in den ganzen Bergen von Korea. Das nennt man bei uns Meridian-Linie der Berge (Ley-Line) oder auch die Wurzel, wo die Lebensenergie der Erde über den Mutterberg in den anderen Bergen, Städten und Dörfern verteilt wird. Koreaner glauben, dass das ganze Land wie ein lebendiges Wesen ist, das diese Energie vom Mutterberg mit jedem Atemzug einatmet. Ich stieg regelmäßig auf die Berge und fühlte mich dort viel besser als in den Städten. Ich liebte die Ruhe und Inspiration, die mir die Natur schenkte. Meine Eltern wollten unbedingt einen Sohn haben, was in einem konfuzianischen Land wie Korea ein ganz typischer Wunsch ist. Aber sie haben es nicht geschafft und stattdessen nur sechs Töchter zur Welt gebracht, von denen ich die fünfte bin. Meine Vorliebe für Musik, Tanz und Dichtkunst kam von meiner Mutter. Ich habe seit Kindheit öfters gesehen, wie meine Mutter sich damit selbst erfreute und dies ihre Lebensfreude steigerte. So wusste ich schon früh, was es bedeutet, in Rhythmen mitzuschwingen.
Korea ist für seine außergewöhnlich alte Tradition der Trommel bekannt. Auf fast jedem Volksfest trommeln die Koreaner auf ihren Trommeln und auch auf anderen Gegenständen und tanzen dabei. Die Koreaner sind ein leidenschaftliches Volk. Rhythmen und Klänge der Trommel, die das Leben zum Glück erwecken, haben verborgene Talente in mir erweckt, mir den Weg der Schamanin gezeigt, damit ich noch besser den Menschen Mitgefühl zeigen und ihnen helfen kann, ihren eigenen Lebensweg zu gehen, so wie ich den meinen gegangen bin und weiter gehen möchte. So bin ich von klein auf vom Tanzen, Malen und Schreiben begeistert — alles Tätigkeiten, die das Leben schöner machen und zum Ausdruck bringen, was man tief im Herzen hält. Meine Mutter nahm mich öfters mit zu den Tempeln und Kraftorten. Ein Ort hat mich besonders berührt, wo eine große buddhistische Stein-Skulptur des Buddha Maitreya (Buddha der Zukunft) war. Sein beruhigender Gesichtsausdruck hat mich zu tiefer innerer Ruhe geführt. Ich sprach mit ihm über meine Träume, Wünsche und Leiden und tankte bei ihm Kraft für den Alltag. Somit begann der Weg des Bodhisattvas, wo ich viele Menschen zu den Kraftorten bringe und ihnen die Gelegenheit gebe, ihre Wünsche und Hoffnung mit Hilfe der Lichtwesen realisieren zu können. Obwohl meine Familie groß war, war ich öfters einsam. Als ich in die Grundschule ging, hatte ich den Wunsch gehabt, eine Freundin zu haben, und begann davon zu träumen. Ich malte sie auf ein Papier und machte daraus ein Puppenspiel. Mein Wunsch wurde von Tag zu Tag stärker und ich fing an zu beten. Diese handgemalte Figur habe ich an einem sicheren Ort aufbewahrt und wartete darauf, dass mein Traum eines Tages in Erfüllung ginge. Ein paar Tage später ging ich zur Schule und dort erfuhr ich, dass ein neues Mädchen gekommen war. Sie sah genauso aus, wie ich sie gemalt hatte. Ich ging zu ihr und zeigte ihr die Schule und somit begann eine schöne Freundschaft. Damals konnte ich nicht glauben, dass mein Ritual etwas bewirkt hatte. Danach habe ich dies und jenes gewünscht, was jedoch nicht in Erfüllung ging. Ich wusste damals nicht, wie wichtig es ist, von ganzem Herzen zu wünschen. Heute weiß ich natürlich besser, wie das geht, und kann Wunschrituale viel effektiver gestalten.
Meine erste Erfahrung mit außersinnlicher Wahrnehmung war, als ich 14 Jahre alt war. Meine Tante war gestorben. Ich hatte gehört, dass sie krank war. Als ich bei ihr war, waren dort viele Gäste. Es war dunkel und die Stimmung war ein wenig beängstigend. Irgendwie fühlte ich mich nicht wohl und versteckte mich hinter meiner Mutter. Jeder musste in den Raum eintreten, wo die Verstorbene hinter einem Vorhang lag und wo die ihr Nahestehenden ein Todesritual mit Wein-Zeremonie machten, wo ein Mann oder eine Frau die ganze Zeit laut weinen mussten, um ihr Mitleid zu zeigen. Als ich das sah, kamen schon Tränen und Trauer hoch, obwohl ich meine Tante nicht näher kannte. So wollte ich nicht in den Raum hinein. Ich saß in einer Ecke und beobachte, wie meine Mutter zu dem Ehemann und Sohn der Tante sprach, um ihr Beileid auszudrücken. Da kamen plötzlich Bilder hoch, die nichts mit meiner Erinnerung zu tun hatten, sondern die Erinnerungen der Tante waren. Ich sah, wie sie gelitten hat und wie viel Trauer und Wut sie runterschlucken musste. Das tat weh. Alle schauten mich verwundert an, warum ich so heftig weinte. Später habe ich mit meiner Mutter gesprochen, wie das Leben der Tante war. Sie bestätigte mir, dass es genauso war, wie ich es gesehen hatte. Hat die Tante mir dies gezeigt, oder war das das Echo des Raumes, wo sie wohnte? Ich machte ein Gebet für sie und wünschte ihr alles Gute.
In Korea ist es üblich, die Ahnen zu ehren, in Form von Ritualen und Opferungen. Man sucht für sie einen schönen Platz mit gutem Fengshui für das Grab und kümmert sich darum mit schönen Steinen und Blumen. Man glaubt, dass dies Erfolg und Gesundheit in der Familie unterstützt. Meine Mutter betete regelmäßig bei Vollmond mit einer Wasserschale für die Familie. Sie ging auch in buddhistische Tempel und opferte etwas, damit die Familie gesund bliebe und alles gut liefe. Der Mond war auch einer meiner Lieblingsfreunde, dem ich mein Herz geöffnet habe. Ich betete für das bessere Leben, wo ich mich selbst entscheiden kann, wie ich lebe. Dieses Ritual mache ich noch heute beim Reiki-Geben, bei der Meditation und schamanischen Rituale. Es gibt in Korea eine schamanische Tradition namens „Gut“. Da geht es darum, dass eine Frau mit außergewöhnlichen Gewändern und einer Rassel ekstatisch tanzt. Das Ziel dabei ist, böse Geister der Menschen zu vertreiben, die als Ursachen für Krankheit dargestellt werden. Sie channelt dabei ein Lichtwesen und lässt die heilenden Energien durch sich herunterkommen. Viele sagten mir, dass es manchmal, wenn ich tanze und mich einfach gehen lassen, ähnlich aussieht wie der Tanz der Schamanin. Als ich während meiner Rainbow Reiki Ausbildung das erste Mal Krafttier-Tanz machte, ging es richtig ab. Ich war ein fliegender Drache, der in der Luft Feuer speit. Da dachte ich mir, wenn ich das früher schon gekonnt hätte, hätte es noch mehr Spaß gemacht.
Eine nahe stehende Verwandte wurde von einem Gott gerufen, dass sie dieses schamanische Tanzritual als Berufung machen soll. In Korea heißt es, wer sich dem verweigert, dem wird ein Unglück passieren. Damals fand ich dies nicht gut, und jetzt verstehe ich es besser. Je mehr ein Mensch von seinem Lebensplan abkommt, zu dem er sich vor der Geburt entschieden hat, desto ungemütlicher wird das Leben. Sie wollte anfangs nicht, aber musste das machen, weil sie immer kränker wurde. Seitdem sie sich nun doch für diesen Weg entschlossen hatte, ging es ihr besser. Es gab in meinem Leben eine immer wiederkehrende Frage, die mich unruhig machte. Es fehlte mir etwas, ich wusste aber nicht was. Eine Hoffnung oder etwas, dass mir sagte, dass da in meinem Leben etwas auf mich wartet. So kam ich auf die Idee, nach Japan zu gehen. Da ich noch unschlüssig war, ging ich zu der oben erwähnten Schamanin. Ich hatte gedacht, dass sie völlig anders aussehen würde als normale Menschen. Sie war aber ganz normal und hatte eine Familie. Damals ahnte ich nicht, dass der Weg der Göttin als Schamanin sich eines Tages als meine Berufung herausstellen würde. Sie sagte, dass dort in Japan etwas auf mich wartet, was mein Leben bereichert und zum Überfluss bringt und dass ich dort jemanden kennenlerne werde, der mein Leben liebevoll begleitet kann. Als ich Mitte 20 war, ging ich nach Japan. Dort blühte meine Begeisterung für die Natur auf. In Japan gibt es viele Kraftplätze und buddhistische Tempel mit enorm mystischer Ausstrahlung. In heilsamen heißen Quellen in der Natur, die meinen Geist und Körper reinigten, kam ich immer näher zu mir. Die Meditation in den Tempeln und auf heiligen Bergen gab mir viele Visionen und Inspirationen. Dort habe ich die japanische Heilmethode Reiki kennengelernt, und das ist der Anfang der schamanischen Heilung. Wie die Schamanin mir sagte, lernte ich in diesem Zusammenhang meinen Lebensgefährten kennen, mit dem ich heute glücklich zusammenlebe.
Die Entscheidung war nicht so einfach. Als ich unschlüssig war, ob ich meinem Herz folgen und nach Deutschland kommen oder einfach in der gewohnten Umgebung Korea leben sollte, hatte ich einen schweren Autounfall. Mark hat mir damals geholfen, mit Hilfe des Aura-Chakra-Lesens und Channelings die Ursache und die spirituelle Bedeutung dafür herauszufinden. Der Unfall war ein Wink mit dem Zaunpfahl, dem Weg meines Herzens zu folgen, dass in meinem Leben etwas besonderes auf mich wartet. Um die Liebe zu vervollständigen, kam ich nach Deutschland und lebe seit Ende 2001 in Deutschland. Der Weg der Liebe hat mir den Weg zu mir selbst gezeigt und ich lerne mehr, mich zu lieben. Hier bekam ich mehr Chancen, Reiki in voller Tiefe kennenzulernen.
Nach einem Autounfall ging es mir psychisch und körperlich sehr schlecht. Als ich dann den ersten Grad Rainbow Reiki lernte, fühlte ich mich sehr gut damit, weil nach und nach eine tiefe Heilung auf allen Ebenen eintrat. So habe ich die Motivation erhalten, noch mehr Reiki zu machen. Weil das so erfolgreich war, fing ich an, andere zu behandeln. Das hat viele Menschen erfreut und ihnen die Möglichkeit gegeben, gesund und glücklich zu werden. Als ich das positive Feedback hörte, wusste ich, dass es Reiki ist, was mir Spaß macht. Ich habe erkannt, wie wertvoll ich für andere sein kann. In Deutschland konnte ich mich richtig entfalten und mich von den Dingen trennen, die mich hindern, mein Weg zu gehen. Das Gebet an den Mond ist erhört worden, dass ich mein Leben bestimmen kann. Zunächst begann ich bei Mark die Rainbow-Reiki Meister/Lehrer Ausbildung zu machen und wurde so immer vertrauter mit der heilerischen Tätigkeit. Die Ausbildung im White-Feather Schamanismus bei Mark und Walter half mir, meine Talente zu entdecken. So konnte ich nach und nach den Schatz finden, der seit meiner Kindheit in mir schlummerte. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich sagen konnte, dass ich glücklich bin, aber der Weg dahin ist schön. Mit dem schamanischen Weg habe ich erkannt, diesen glücklichen Weg in meine Hände zu legen. Ich habe mein Leben komplett geändert, natürlich nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt. Dabei habe ich vieles durchgemacht, was mich einiges an Mut gekostet hat. Jedes Mal war ich bei einer ernsthaften Entscheidung nicht allein. Die spirituellen Wesen waren bei mir und haben mir geholfen, den richtigen Weg zu gehen. Der richtige Weg ist, wo ich die Chance habe, mich zu entwickeln, mehr lieben zu lernen und die Erfahrung für den besseren Weg zu nutzen. Ich lerne gern immer wieder Neues und das hilft, mein Werk zu vervollständigen. So kamen im Laufe der Jahre noch die Ausbildungen zum Lehrer für Magic Dance & Magic Power Drums, Advanced Metaphysical Healing, Saydiyay-Tantra-Massage und die Drei-Strahlen-Meditation hinzu. Seit 2006 trete ich auf Messen und im Theater mit dem von mir entwickelten Schamanischen Heiltrommeln auf. Rainbow Reiki, Trommeln, Klangschalenmasssage, Schamanismus, Saydiyay-Tantra-Massage, Drei-Strahlen-Meditation, Yoga, Tai-Chi, Spirituelle Wirbelsäulentherapie, orientalischer, moderner und kubanischer Tanz und vieles mehr sind heute ein fester Bestandteil meines Weges. Ich lebe gern, weil es mir Spaß macht, mein wahres Gesicht zu zeigen, das Gottgewollte Sein immer wieder von Neuem zu entdecken. Das ist echt lustig!
|